Willkommen bei der Jagdgesellschaft Zumikon

Die Mitglieder der Jagdgesellschaft Zumikon Christophe Gautier, Kurt Erni und Thomas Schoch begrüssen Sie auf ihrer Webpage jagd-zumikon.ch. Wir danken Ihnen für ihr Interesse an den verschiedenen Themen an und um das jagdliche Belange, die tagtäglich im Revier Zumikon die Jägerschaft vor Herausforderungen stellen.

Jagdpacht

Zwischen dem 1. Februar und dem 15. März 2009 kam es in allen 173 Jagdrevieren im Kanton Zürich zur öffentlichen Neuversteigerung der Jagdreviere für die Pachtperiode 2009 bis 2017. So auch im Revier Zumikon. Am 2. Februar 2009 hat der Gemeinderat uns als bisherige Pächter das Revier Zumikon für weitere acht Jahre zugesprochen.

Dafür ein grosser Waidmannsdank an den Gemeinderat Zumikon für sein erneutes Vertrauen

Jagdsysteme

Revierjagd: Dieses System bestimmt in acht Kantonen der Schweiz über die Jagdberechtigung

 

Patentjagd:

 

Die übrigen Kantone funktionieren nach den Grundsätzen der Patentjagd, wo jedem Berechtigten mehr oder weniger das ganze Kantonsgebiet für die Jagd offen steht.

Staatsjagd:

 

Der Kanton Genf kennt als einzige Ausnahme die Staatsjagd, d.h. es herrscht ein Jagd-Verbot. Die natürlich trotzdem notwendige Wildregulierung wird unter hoher Kostenfolge für die Bevölkerung (x Milionen CHF pro Jahr) von staatlich besoldeten Wildhüter vorgenommen.

Wert der Jagdreviere

Vor Beginn jeder Pachtperiode wird der Wert der Jagdreviere von einer Kommission festgelegt. Bisher setzte sich diese Bewertung allein aus dem möglichen Jagdertrag und einem Flächenwert zusammen. Neu sind jetzt erstmals aufgrund von wildbiologischen Kriterien das Wildtier und seine Lebensräume sowie die Jagdeinschränkungen, wie sie von den Jägern ausgewiesen wurden, integriert worden.

Kurz zusammengefasst ergeben Lebensraumpotential nach Abzug der Jagdwertminderung den neuen Revierwert. Diese Methoden wurden nütig, weil sich die Jagd in den vergangenen Jahren stark verändert hat und heute einen umfassenden Leistungsauftrag der Öffentlichkeit umfasst. Ökologische und wirtschaftliche Aspekte aus Landwirtschaft und Forst gehüren ebenso dazu wie der gesetzliche Auftrag an die Jäger, sich nachhaltig für Lebensräume, Artenvielfalt und Schadensverhütung einzusetzen.

Für Wildtiere steht immer weniger ungestörter Lebensraum zur Verfügung, die verbleibenden Biotope werden zerstückelt, der Erholungsdruck hat stark zugenommen.

Jagdpächter in Zumikon

Für uns Zumiker Jäger hat das Jagdrevier keinen Geldwert, sondern wir begleiten, hegen und beobachten unser Wild mit viel Engagement und Herzblut. Schlimm wäre es gewesen, wenn wir den Zuschlag nicht mehr erhalten hätten. Wir würden uns heimatlos fühlen, denn nach einmal oder auch mehrmals acht Jahren der intensiven Begehung und Beschäftigung mit einer definierten jagdbaren Fläche (siehe unter Revierkarte Revier Nummer 70, Zumikon) besteht eine starke Verbundenheit zu den hier lebenden Menschen und den wild lebenden Tieren und tiefe Detailkenntnisse von Wald und Feld, der Topographie und weiteren örtlichen Verhältnissen. über die Jahre haben wir auf unzähligen Reviergängen zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit unser Jagdgebiet erkundet. Wir kennen die Wildwechsel, Fuchs- und Dachsbauten. Die Vertrautheit mit den wild lebenden Tieren (jagdbare und andere) und die Kenntnisse der Konstanten wie der Veränderungen über die Jahre bilden einen ganz besonderen Kitt zum Ort und seinen Lebewesen. Dazu gehört aber auch, dass wir mit einer gewissen Ohnmacht die zunehmenden Veränderungen zu ungunsten des Wildes und seiner Lebensräume verfolgen müssen.

Vertrautheit wächst und entsteht auch mit den anderen regelmässigen Benützern unserer Fluren und Wäldern, mit den Förstern und Landwirten, und nicht zuletzt mit Spaziergängern und Wanderern, ob allein oder mit Hund oder Pferd, ob auf dem Bike oder zu Fuss.

Es fällt zwar nicht immer leicht, aber im Grundsatz sind alle gleichberechtigt, wenn die Anliegen an die Natur noch so unterschiedlich sind.

Für die Jagdgesellschaft Zumikon

Obmann Kurt Erni

"Wir lieben was wir tun."