Zäune und Wildtiere – unnötiges Tierleid!


Auch in Zumikon kommt es leider vor, dass sich Wildtiere in flexiblen Zäunen verfangen. Vor allem Rehböcke sind besonders gefährdet, sich mit ihrem Gehörn im Flexinet zu verstricken. Wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt werden, führt das zu grossem Tierleid und häufig auch zum Tod des Tieres.

 

 

 

(Beispielbild: www.jagd-hubertus.ch)

Im Oktober 2019 verfing sich ein Rehbock in einem flexiblen Zaun, der zum Schutz eines privaten Gemüsegartens aufgestellt worden war. Zum Glück waren zwei der Zumiker Jagdaufseher rasch zur Stelle und konnten das Reh mit Unterstützung einer ebenfalls ausgerückten Polizeipatrouille befreien. Leider war das fluchtunfähige Tier vor seiner Befreiung noch von einem freilaufenden, unkontrollierten Hund angefallen und gebissen worden.

 

Mit flexiblen Zäunen sollen Tiere eingehagt oder Pflanzen und Kulturen geschützt werden. Die Ersteller solcher Zäune sind sich leider oft nicht bewusst, welche Gefahren ein solcher Zaun für Wildtiere mit sich bringt. Wenn er nicht mehr nötig ist, muss er unbedingt so rasch als möglich abgebaut werden. Solange ein Flexinetzaun unter Strom steht, ist die Gefahr bedeutend geringer. Auch beim Standort sollte der Lebensraum der Wildtiere berücksichtigt werden. Es dürfen z.B. keine Zäune in der Nähe von Waldrändern aufgestellt werden.

Dieser Rehbock hatte Glück im Unglück, es ist den Zumiker Jägern aber ein grosses Anliegen, die Bevölkerung auf die Gefahr von mobilen Zäunen für Wildtiere aufmerksam zu machen und deren unsachgemässen Einsatz zu verhindern. (Weitere Informationen z.B. unter www.jagd-hubertus.ch)  Bericht: JG-Zumikon, 29. Oktober 2019 

Personelle Änderungen zum zweiten im Revier Zumikon


Wir konnten mit Cilly Ritscher, eine passionierte und sehr guten Jägerin als Jagdaufseherin für unser Jagdrevier Zumikon gewinnen. Am 18. Juli 2019 wurde Sie durch die Statthalterin Dr. iur. Patrizia Merotto des Bezirks Meilen vereidigt. Wir freuen uns Cilly Ritscher als Verstärkung bei uns «Willkommen» zu heissen.

Personelle Änderungen im Revier Zumikon


Nach einer langen und erfolgreichen Amtszeit als Obmann, möchten wir als Jagdgesellschaft Zumikon, uns bei Kurt Erni für sein unermüdliches Engagement im und ums Revier Zumikon ganz herzlich bedanken. An der General Versammlung vom 05. März 2019 wurde Peter Schönmann als neuer Bevollmächtigter gewählt. Das Jagdrevier Zumikon übergeht damit ab 1. April 2019 als hervorragend gepflegtes Revier und in der Verantwortung gegenüber Behörden und Privaten an den neuen Obmann. Wir wünschen Kurt Erni als Jagaufseher und Pächter weiterhin eine schöne Zeit mit viel Anblick und Waidmannsheil.

Frühling = Zeit der Jungtiere


In diesen Wochen bekommen Rehe, Füchse, Dachse, Marder und andere Wildtiere ihre Jungen.

 

Die Jäger der Jagdgesellschaften Zumikon, deren Aufgabe es ist, die Wildhut auszuüben und für einen gesunden, dem Lebensraum angepassten Wildbestand zu sorgen, bitten Sie um ihr Mithilfe.

 

 

  • Bitte nehmen Sie Ihre Hunde zwischen Mitte April und Ende Juni im Wald und am Waldrand an die Leine.
  • Bitte respektieren Sie die Waldwege und gehen Sie nicht querfeldein. Die Jung- und ihre Muttertiere benötigen dringend Ruhe.
  • Wildtiere sind besonders nachts auf Nahrungssuche und überqueren dazu auch Strassen. Wildunfälle lassen sich häufig nicht verhindern, angepasste Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit können aber dazu beitragen, eine Kollision zu vermeiden. Achtung: auf ein Tier folgt meist ein zweites oder drittes!
  • Bitte vermeintlich verlassene Jungtiere (auch Jungvögel) nicht berühren. Allenfalls aus der Distanz beobachten, ob das Muttertier zurückkommt. Bei Unsicherheit kann jederzeit über die Polizei der zuständige Jäger aufgeboten werden. Dieser hat das nötige Fachwissen, um die Situation zu beurteilen und falls nötig, tiergerechte Massnahmen zu ergreifen.
  • Wir helfen Wildtieren weder durch Vermenschlichung noch durch die zunehmenden Störungen in ihrem Lebensraum. Tierschutz bedeutet auch, Wildtiere artgerecht zu behandeln und ihren Lebensraum zu respektieren.

 


Viele Konflikte können verhindert werden,
wenn wir Wildtiere bewusst als solche behandeln.